Samstag, 3. November 2012

Die Gefahren

Die Geisterbeschwörung birgt sehr viele Gefahren. Gerade für Laien / Unwissende ist es sehr wichtig, dass sie auf mögliche Umstände hingewiesen werden, die weder vom Nutzer gewollt sind noch behandelt werden können.
Obwohl es bei verschiedenen Praktiken der Geisterbeschwörung möglich ist, wird von einer alleinigen Benutzung des jeweiligen Instruments (Gerät zur Geisterbeschwörung) in jeder Literatur abgeraten. Mindestens 2, wenn nicht sogar 3 Personen sollten diesem Geschehen beiwohnen. Falls diese Personen nicht aktiv teilnehmen, so ist deren Aufgabe die Kontrolle und Überwachung des fortschreitenden Geschehens.

Die Geisterbeschwörung kann zur Sucht und Abhängigkeit führen. Es gibt nicht nur gutmütige Geister, die einem unentwegt Informationen zukommen lassen. Manche Geister erwecken unsere Aufmerksamkeit durch realistische Aussagen. Sie bauen ein gegenseitiges Vertrauen zu uns auf und bestimmen immer mehr unseren Alltag. Sie beginnen zu fordern, was gerade bei labilen Menschen schnell zur Gefahr werden kann.

Freitag, 2. November 2012

Einleitung: Die Geisterbeschwörung

Die Geisterbeschwörung ist seit einigen tausend Jahren fester Bestandteil einer Minderheit unserer Gesellschaft. Es gibt Schriftdokumente darüber, dass bereits um 2500 v. Chr. Geisterbeschwörungen durchgeführt wurden.
Der Gedanke, ein derartiges Ritual als Spiel anzusehen, ist fatal. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei der Geisterbeschwörung um eine sehr ernstzunehmende Sache handelt, die absolut kein Gesellschaftsspiel darstellt.
Die Geisterbeschwörung sollte einzig und allein der Kommunikation mit verstorbenen Mitmenschen dienen. Ein Informationsaustausch, der auf irdischem Wege nicht mehr zu realisieren ist.

 Eine Séance mit dem Quija-Brett aus dem Jahre 1944

Donnerstag, 1. November 2012

Stimmen von drüben - 60 Jahre Tonbandstimmen-Forschung

Grundlage dieses Essays ist eine Serie von zehn Beiträgen, die auf Posers Internetseite "manipogo.de" illustriert und mit weiterführenden Links veröffentlicht wurde.
Im September vor 60 Jahren wurde die erste Stimme aus dem Jenseits vernommen und sogar aufgezeichnet. Es war eigentlich keine "Tonbandstimme" (so nannte man die Aufnahmen von drüben später), da frühe Magnetofone anscheinend mit einem Draht arbeiteten.

Im Labor für experimentelle Physik der katholischen Universität Mailand saßen an jenem 12. September 1952 Pater Agostino Gemelli - Gründer der Universität und Präsident der Päpstlichen Akademie - und Pater Pellegrino Ernetti, Physiker und Spezialist für polyphone Musik aus Venedig. Die beiden wollten aus benediktinischen Chorälen Harmonien herausfiltern, aber das war mit der damaligen Ausrüstung schwierig, und immer wieder riss der Draht. Und Gemelli riss der Geduldsfaden.

Vor ein paar Jahren war sein Vater gestorben, und seither rief er ihn immer wieder an. Also rief er auch nun: "Oh! Papa, hilf mir!" Nach der erfolgten Reparatur hörten sich die beiden Patres die Aufnahme erneut an, doch anstatt des Chorals vernahmen sie verblüfft eine deutliche Stimme: "Aber sicher helfe ich dir, ich bin immer bei dir!"

Montag, 22. Oktober 2012

Die Bell Hexe

Zu den grausamsten und erbarmungslosesten Poltergeistern aller Zeiten gehört wohl die Hexe von Bell, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Familie Bell systematisch terrorisierte und erst nach einem Todesfall davon abließ.


1817 wurde das Haus der Bells von einer höchst üblen Macht heimgesucht. Wie ihre Nachbarn auch waren John Bell und seine Familie streng gläubige Christen mit einem Hang zum Aberglauben. Bei einer ortsansässigen Seherin namens Kate Batt holten sich die Bells, wie auch deren schwarzen Sklaven, Rat. Die Bezeichnung "Hexe" für das Unheil, das über sie kam, war nur natürlich. Poltergeister richten zwar viel Unfug und Zerstörung an, lassen es aber nicht zu einem Todesfall kommen. Anders hingegen im Falle der Bell Hexe. Sie ließ erst von der Familie ab nachdem John Bell, das Oberhaupt der Familie, nach unnachgiebigen Grausamkeiten und Qualen an einem Gift gestorben war.

Die Erscheinungen erstreckten sich über einen Zeitraum von vier Jahren, von 1817 bis 1821 - kurz nach John Bells Tod. 1828 kehrte sie scheinbar in Erfüllung einer boshaften Drohung kurz zurück.